Archiv für Kategorie Off Topic

Günther Oettinger spricht Englisch

Derzeit müssen wir deutschen in Sachen Politik leidensfähig sein. Die Wunschkoalition ist nur am Zanken. Westerwelle ist aktuell auf Egotrip und poliert als Außenminister noch sein Englisch. Noch besser bringt es Günther Oettinger als neuester Representant von Deutschland als EU-Kommissar für Energie.

Englisch ist für Günther Oettinger die Arbeitssprache der Zukunft – alle müssen sie können. Alle außer dem deutschen EU-Kommissar? Die eigenen Probleme mit der Fremdsprache machen Oettinger nun zum viralen Opfer im Social Media.

Bei einer Konferenz in Berlin zeigte Oettinger die ganze Pracht seiner Englischkenntnisse. An seiner Stelle englisch zu sprechen, kann man unter diesen Umständen, als mutig bezeichnen! Ganz im Gegensatz zu Guido Westerwelle, der sich auch schonmal einfach weigerte, die Welt mit seinem Englisch zu beglücken.

Aufgetauchtes Redemanuskript entlastet Günther Oettinger

Vor kurzem ist nun ein Redemanuskript aufgetaucht, welches unseren neuen EU-Kommissar für “Enerdschie” entlastet. Hat man Oettinger vielleicht zu unrecht vorschnell verurteilt? Das Manuskript zeigt deutlich, dass Oettinger lediglich der Redevorlage seines Büros folgte.

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Youtube live und in Farbe

Am Samstag, 6. Februar habe ich meinen Geburtstag mit Freunden nachgefeiert. Nachdem ich vor vor zwei Jahren schonmal eine Party mit Verkleidungspflicht hatte, und das ganz gut ankam, habe ich das in diesem Jahr wieder eingeführt. Fasching ist ja mancherorts schon voll im Gange!

Zwei meiner Gäste haben sich geschickt um das Kostümieren im klassischen Sinne gedrückt und kamen dafür als Youtube Stream – live und in Farbe – zur Party. Mal schauen – vielleicht findet die sehr kreativ gebastelte Kartonage auch nochmals anderweitig Verwendung im Rahmen von gravima! Ich habe da nämlich so eine Idee … mehr wird jetzt noch nicht verraten. ;-)

Youtube - live und in Farbe

Doch auch die anderen Gäste waren schön verkleidet. Das Bild war bunt: Von Flower-Power bis hin zum klassischen Kapitän, Indianer oder Clown. Leider konnten dieses Jahr einige Gäste nicht kommen. Dafür war es eine kleine, richtig nette, gemütliche Runde.

Nochmals vielen Dank an alle, die dabei sein konnten. War ein sehr schöner Abend!

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Freud und Leid

Oftmals liegen Freud und Leid so nahe bei einander – das müssen wir gerade einmal wieder schmerzlich erfahren.

Freud: Projekt Delfintherapie

Erst gestern haben wir aufgrund einer umfrangreichen internationalen SEO-Analyse den Folgeauftrag zur weiteren längerfristigen Betreuung erhalten. Unser Kunde bietet in Marmaris in der Türkei eine spezialisierte Delphintherapie für behinderte Kinder an und hat eine internationale Webseite mit über 12 Sprachen. Die Freude über die Zusammenarbeit mit dieser sozialen Einrichtung ist natürlich sehr groß!

Leid: Kinder und Menschen in Haiti

Gleichzeitig erreichen uns täglich schreckliche Bilder aus dem Katastrophengebiet in Haiti was unsere Stimmung wieder dämpft. Kinder, Frauen und Männer unter Mauern und Schutt begraben.

Unvorstellbare Zerstörung in Haiti

Unvorstellbares Leid, schlimme Verletzungen, Durst, Hunger und Kinder denen ihre Eltern von jetzt auf nachher genommen wurden. Durch das Erdbeben hat die Zahl der Waisen in Haiti nochmals dramatisch zugenommen. Schon vor der Katastrophe lebten schätzungsweise 50-tausend Kinder in Waisenhäusern.

Als Vater von zwei kleinen, gut behüteten Kindern, eine sehr schmerzliche Vorstellung, dass auch nur ansatzweise vergleichbaren seinen eigenen Kindern geschehen könnte. Doch es sind ja nicht nur die kleinen, hilflosen Geschöpfe die unter dem seit 200 Jahren stärksten Erdbeben Haitis leiden müssen. Alt und jung stehen vor einem nie da gewesenen Scherbenhaufen.

Kinder in unvorstellbarer Armut

Schon vor der Katastrophe war der karibische Inselstaat Haiti mit seinen acht Millionen Einwohnern das ärmste Land in der westlichen Hemisphäre. So schreibt Welthungerhilfe auf seiner Webseite weiter…

80 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, 75 Prozent aller Kinder leiden unter chronischer Unterernährung. Eine unzureichende Trinkwasserversorgung und fehlende sanitäre Einrichtungen setzen die Bevölkerung einem hohen Gesundheitsrisiko aus. Die ärztliche Versorgung ist völlig unzureichend: Ein Arzt ist für 7.000 Menschen zuständig.

Auch als noch junges Unternehmen, sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Von vorne herein haben wir beschlossen, einen Teil unserer Umsätze an die leider viel zu vielen Hilfsbedürftigen in der Welt weiterzugeben.

Auch in Haiti sehen wir es als unsere Pflicht an zu helfen – und sei es nur mit einer kleinen Spende. Doch schon mit unserem gespendeten Betrag von 100 Euro an Ärzte ohne Grenzen können 200 Katastrophenopfer versorgt werden.

Ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen vor Ort beschreibt die Lage so.

Die Situation ist chaotisch. Ich habe fünf medizinische Zentren besucht, darunter ein großes Krankenhaus, und die meisten waren nicht funktionstüchtig. Ich habe viele Tote gesehen. Teile der Stadt sind ohne Strom, die Menschen haben sich draußen versammelt und versuchen, sich zu helfen und sich zu trösten.

Isabelle Jeanson begleitet das Einsatzteam vor Ort als Ansprechpartnerin für die Medien und berichtet im Ärzte ohne Grenzen Blog unter anderem davon wie Sie von einem starken Nachbeben mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird und zu erfahren, wie es ist, verletzbar und dieser überwältigenden Kraft ausgeliefert zu sein.

Es tut sehr weh, so viele verletzte Kinder und Erwachsene zu sehen. Einige schreien vor Schmerzen, während ihr Verband von einer Krankenschwester gewechselt wird. Sie haben schwere Verbrennungen, infizierte Wunden, gebrochene Arme, tiefe Kopfwunden und Wundbrand …

Wir rufen Sie auf: Auch Sie können helfen – schon kleine Beträge können großes Bewirken. Schon der Verzicht auf einen Restaurantbesuch oder ähnliche Unternehmungen können die Grundlage schaffen!

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder
www.aktion-deutschland-hilft.de

Deutsches Rotes Kreuz
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
www.DRK.de/spenden

Welthungerhilfe
Stichwort: Nothilfe Haiti
Kontonummer: 11 15
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
www.welthungerhilfe.de

Bündnis Entwicklung Hilft
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
www.entwicklung-hilft.de

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Barcamp der Wirtschaftsjunioren in Esslingen

Schon lange möchte ich einmal an einem Barcamp hier in der Region teilnehmen. Leider hatte ich bisher immer das Pech, dass die Termine für mich absolut ungünstig lagen. Dasselbe gilt leider wieder einmal für das Esslinger Business Barcamp am 23.01.2010, von dem ich eben erfahren habe.

Barcamp - eine Un-Konferenz (Quelle Wikipedia)

Und wenn ich schon höchstwahrscheinlich nicht kommen kann, dann möchte ich zumindest meine Leser auf diese interessante Art von Konferenz, besser gesagt “Un-Konferenz”, hinweisen.

Liebe Wirtschaftsjunioren, liebe Mitglieder des Förderkreises, liebe Gäste,

wir freuen uns, euch am Samstag, den 23.1.2010, um 9.00 Uhr zum 1. Esslinger Business Barcamp in die IHK Fabrikstr. 1 in 73728 Esslingen einzuladen.

Was ist ein Barcamp?
Im Gegensatz zu herkömmlichen Konferenzen ist ein Barcamp eine offene Un-Konferenz, deren Ablauf und Inhalte von euch am Tage der Veranstaltung bestimmt werden und die keine starren Stukturen vorgibt.
Ein Barcamp ist eine lebendige Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktionen der Teilnehmer(innen) untereinander.

Das 1. Esslinger Business Barcamp wird von Wirtschaftsjunioren für alle Business-Begeisterten, die in einer offenen Umgebung lernen und Wissen weitergeben möchten, organisiert. Es ist somit die ideale Plattform, eure Fachkompetenz und eure Interessen einem breiten Publikum vorzustellen, euch im Netzwerk auszutauschen, Gleichgesinnte zu finden und an angeregten Diskussionen teilzunehmen.

Im Vordergrund steht der freie Austausch von Wissen, kommerzielle Absichten treten in den Hintergrund. Für die Durchführung des Barcamps stehen euch parallel 6 Räume für 6 gleichzeitig abgehaltene 45min-Sessions zur Verfügung. Es wird 6 Sessions über den Tag verteilt geben, also 36 Möglichkeiten euch fortzubilden.

Weitere Infos über das Barcamp in Esslingen und Anmeldung.

Waren Sie schonmal auf einer Un-Konferenz? Oder zu welcher Veranstaltung würden Sie mal gerne hingehen?

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Weihnachtstheater im Burgplatzkeller Bönnigheim

Im Rahmen des Bönnigheimer Weihnachtsmarktes am 28. und 29. Nobember 2009 wurden im Burgplatzkeller Theaterstücke der Jugendgruppe der Bönnigheimer Partnerstadt Neukirch/Lausitz aufgeführt.

Geboten wurden zu jeder Spielzeit jeweils zwei Stücke, die in der vorweihnachtlichen Zeit zum Denken anregen sollen. Es geht, wie so oft, um den Sinn des Lebens und darum, das der Mensch eigentlich mit so wenig zufrieden sein könnte.

Die Kulisse war schön gestaltet, vor allem bei “Die Gabe der Weisen” mit viel Liebe zum Detail. Und auch die Umsetzung der jungen Laiendarsteller war gut gelungen.

Stück zur Senkung der Arbeitsmoral nach Heinrich Böll

Blauer Himmel, feiner Sand, grüne See mit schneeweißen Wellenkämmen … so stellt man sich den perfekten Urlaub vor. Wenn dann auch noch ein kleines Boot nebst dösendem Fischer ins Motiv rückt, ist das sicherlich das i-Tüpfelchen eines gelungenen Urlaubsfotos.

Doch lange kann sich der Tourist nicht an dieser Idylle erfreuen. Wie kann der Fischer mit einem so ärmlichen Lebensstandard zufrieden sein? Gerade wo es doch so einfach wäre, etwas daran zu ändern. Müsste er – anstatt faul am Strand zu liegen – dafür nicht nur aufs Meer hinaus und mehr Fische fangen als seine Konkurrenz?

Die Gabe der Weisen nach O. Henry

“Ein Dollar und siebenundachtzig Cent”. Dreimal zählt die junge Frau nach. Aber es wird nicht mehr. Della ist völlig verzeifelt. Denn sie liebt ihren Jim über alles. Aber das Geld reicht nicht, um ihrem Mann ein Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Jim selbst geht es seinerseits nicht anders…

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Atomkraftlobby entlarvt: Kommunikationskonzept Kernenergie

Am 22.September hat Greenpeace das “Kommunikationskonzept Kernenergie – Strategie, Argumente und Maßnahmen” veröffentlicht.

Da erarbeitet jemand im Schweiße seines Angesichts ein ausgefeiltes 108-seitiges Kommunikationskonzept und bekommt später, nachdem das Konzept versehentlich öffentlich wurde, vom eigenen Hause das Urteil “schlechtes Produkt” verliehen. Das ist schon traurig.

Doch so kann es einem gehen, wenn man für die Atomkraftlobby Strategiepapiere entwirft – und das auch noch aus reinen Akquisezwecken, wie es im nachhinein hieß. Die Unternehmensberatung für Politik- und Krisenmanagement, die das Papier erstellt hat, antwortete im Greenpeace-Blog am 23.09.2009 08:01, dass es sich

[...] um eine von mehreren Ideensammlung aus unserem Hause handelte die zu Akquisezwecken entworfen wurden. Das Produkt war dann aber so schlecht und entsprach nicht den Standards unseres Hauses, dass wir den Akquiseversuch an dieser Stelle abgebrochen haben. Wir haben gemerkt, dass wir nicht die nötige Fachkompetenz in unserem Hause für den Bereich Kernkraft haben.

Hier ein paar interessante Auszüge

Nicht unnötig thematisieren!

die Befürworter in der Wahlkampfphase argumentativ so auszurüsten und zu informieren, dass eine scharfe emotionale Debatte unterbleibt

Ist das nicht nett gesagt: “Nährboden für längere Laufzeiten!”

Glaubwürdig erkennbar zu machen, dass die Betreiber sich ihrer Verantwortung bewusst sind und aktiv in langfristige Akzeptanz investieren, stellt die ersten Schritte auf dem Weg zu mehr Zuspruch, Vertrauen und aufkeimender Legitimität dar — und ist damit der Nährboden für längere Laufzeiten.

Klarer kann man es nicht ausdrücken:

Ziel der politischen Kampagne sollte es sein, “CDU/CSU und FDP mit neuen Argumentationsansätzen” zu versorgen.

Wielange hat es gebraucht bis Asse versagte? Für wielange muß ein Endlagerplatz sicher sein? Hundert Tausende oder sogar mehrere Millionen Jahre?

Für die Bürger ist die Endlager-Debatte überwiegend ein mit Furcht, Skepsis und Ablehnung emotional durchdrungenes Thema. Diejenigen, die an die Sicherheit der Endlager-Standorte glauben, befinden sich in der Minderheit. Die Kernkraftbetreiber selbst meiden das Thema, da technisch überzeugende Lösungen weltweit noch nicht identifiziert werden konnten. Dabei hat sich die Problematik der Endlagerfrage in diesem Jahr weiter verschärft: Das Versagen der Asse-Betreiber hat den schwelenden Ressentiments in der Bevölkerung gegen die Atomkraft frischen Wind zugeführt. Die Bilder von Fässern, die mit tödlichem Inhalt ohne jede Vorsicht im Salzstock versenkt wurden, untergräbt die Glaubwürdigkeit der Vertreter, die wiederholt die Fähigkeit betonen, mit der Problematik der Endlagerung angemessen umgehen zu können. [...] In einem von Technologie dominierten Alltag, der in 30 Jahren Forschung keine überzeugende Lösung für das Problem gefunden hat, mehren sich die Zweifel, ob jemals eine Lösung gefunden werden kann.

Der interessierte Leser mit etwas Zeit findet noch einige weitere interessante und amüsante Passagen in dem Papier. Ein Kompliment für die qualitativ hochwertige Arbeit. Nur leider schade, dass dies die Unternehmensberatung selbst nicht so sieht – und dass das Thema schlecht gewählt wurde. Außerdem frage ich mich, wieso die Argumente der “Pro Atomkraft-Parteien”, sich so gut mit dem Inhalt des Papiers decken, obwohl es doch gar keine Verwendung fand.

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