Beiträge getagged mit Hilfe
Wenn aus Krisen Katastrophen werden
Verfasst von Steffen Jung unter Agentur intern, Off Topic am 24. Juli 2011
Das Wort Krise ist heutzutage in aller Munde: Wirtschaftskrise, Griechenlandkrise, Finanzkrise, Schuldenkrise, Euro Krise, Demokratiekrise, Bildungskrise. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Doch was bedeutet eigentlich Krise?
In Wikipedia seht
Die Krise bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation. „Krise“ wird in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen auf sehr unterschiedliche Weise thematisiert: in der Medizin und Psychologie, in der Wirtschaftswissenschaft und Soziologie (Soziologie als Krisenwissenschaft oder als Wissenschaft selbst in der Krise) wie auch in der Ökologie und Systemtheorie.
„Krise“ ist ein aus dem Griechischen stammendes Substantiv zum altgriechischen Verb krínein, welches „trennen“ und „(unter-)scheiden“ bedeutet. Es bezeichnet „(Ent-)Scheidung“, „entscheidende Wendung“ (Duden) und bedeutet eine „schwierige Situation, Zeit, die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt“ (Duden). Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer Katastrophe (wörtlich in etwa „Niedergang“).
Sicherlich steckt in jedem der eingangs genannten Krisenbegriffe das Potential für eine gefährliche Entwicklung. Wir müssen in der heutigen Zeit noch mehr denn je darauf achten nicht über unsere Verhältnisse zu leben. Früher oder später müssen es wir oder nachfolgende Generationen ausbaden. Nur verliert man denn nicht bei all den Krisen den Überblick? Wird das Wort Krise nicht etwas zu inflationär verwendet?
Wir haben uns daran gewöhnt zu jammern auf hohem Niveau. Sicherlich müssen Lösungen für die großen Herausforderungen der Zukunft gefunden werden. Wir beschäftigen uns jedoch so sehr mit all den Krisen, dass eine nachhaltige Lösungsfindung viel zu kurz kommt.
Hungersnot in Ostafrika
Doch die Krisen mit denen wir uns hier konfrontiert sehen, erscheinen dann schon wieder unbedeutend, wenn man aktuell die Bilder der hungernden Kinder in Afrika sieht.


Mehr als elf Millionen Menschen in Ostafrika leiden aktuell unter der schlimmsten Dürrekatastrophe aller Zeiten. Zum Rest des Beitrags »
Scala Ludwigsburg: Es geht weiter!
Verfasst von Steffen Jung unter Off Topic am 24. September 2010
Das ist doch mal eine gute Nachricht zwischen all den Negativmeldungen die so tagtäglich auf uns herein brechen.
Scala Ludwigsburg: Es geht weiter!
Für alle die das Scala in Ludwigsburg noch nicht kennen, hier ein kurzer Auszug aus Wikipedia:
Das Scala, und damit nicht etwa „die“ Scala, ist der älteste und traditionsreichste Veranstaltungsort für Kultur in Ludwigsburg. Der Clußsche Saalbau (benannt nach der Brauerei Cluss) wird seit Beginn dieses Jahrhunderts als Kultursaal genutzt: Theater, Kino, Kabarett und Musik haben von jeher hier Platz gefunden. Das Scala in seiner heutigen Form ist ein fast unveränderter Kinosaal aus den 50er Jahren mit großer Bühne vor der Leinwand und 400 Sitzplätzen, inklusive Balkon.
Zum Hintergrund: Ein Stuttgarter Betreiber wollte im Verbund mit einer Stuttgarter Großbrauerei ohne Scala sein eigenes Ding machen. Scala stand auf der Kippe: Eines der beliebtesten Kulturgüter Ludwigsburg, mit einer über 100 Jahre alten Tradition, wäre dabei auf der Strecke geblieben!
Die Gemeinderatsabstimmung schien knapp zu werden. Die jetzt getroffene Entscheidung ist vor allem auch den vielen Solidaritätsbekundungen aus Ludwigsburg und der Region zu verdanken. Und so lautete dann auch die freudige Bekanntmachung von Scala:
Am Mittwoch, den 22.September 2010 hat der Gemeinderat Ludwigsburg nach einer kontroversen, emotionalen Diskussion mit einer Mehrheit für das Konzept “Scala Betriebs GmbH” gestimmt. Wir, die Scala Kultur gGmbH, können unter dem Dach dieser Betriebs GmbH in bewährter Weise weiterarbeiten!
Für mich ist es heute die positive Nachricht aus der Region! Das Scala bietet eben eine einzigartige Atmosphäre, wo sich nicht nur die Künstler pudelwohl fühlen und sich dafür mit einzigartigen Auftritten auf der Scala-Bühne im Saal und im Theatergarten bedanken.

Gratulation von unserer Seite zum weiteren Bestehen – macht weiter so! Jeder Besuch bei euch war bisher ein ganz besonderes Erlebnis. Vielen Dank!
Günther Oettinger spricht Englisch
Verfasst von Steffen Jung unter Off Topic am 10. Februar 2010
Derzeit müssen wir deutschen in Sachen Politik leidensfähig sein. Die Wunschkoalition ist nur am Zanken. Westerwelle ist aktuell auf Egotrip und poliert als Außenminister noch sein Englisch. Noch besser bringt es Günther Oettinger als neuester Representant von Deutschland als EU-Kommissar für Energie.
Englisch ist für Günther Oettinger die Arbeitssprache der Zukunft – alle müssen sie können. Alle außer dem deutschen EU-Kommissar? Die eigenen Probleme mit der Fremdsprache machen Oettinger nun zum viralen Opfer im Social Media.
Bei einer Konferenz in Berlin zeigte Oettinger die ganze Pracht seiner Englischkenntnisse. An seiner Stelle englisch zu sprechen, kann man unter diesen Umständen, als mutig bezeichnen! Ganz im Gegensatz zu Guido Westerwelle, der sich auch schonmal einfach weigerte, die Welt mit seinem Englisch zu beglücken.
Aufgetauchtes Redemanuskript entlastet Günther Oettinger
Vor kurzem ist nun ein Redemanuskript aufgetaucht, welches unseren neuen EU-Kommissar für “Enerdschie” entlastet. Hat man Oettinger vielleicht zu unrecht vorschnell verurteilt? Das Manuskript zeigt deutlich, dass Oettinger lediglich der Redevorlage seines Büros folgte.

Freud und Leid
Verfasst von Steffen Jung unter Agentur intern, Off Topic am 23. Januar 2010
Oftmals liegen Freud und Leid so nahe bei einander – das müssen wir gerade einmal wieder schmerzlich erfahren.
Freud: Projekt Delfintherapie
Erst gestern haben wir aufgrund einer umfrangreichen internationalen SEO-Analyse den Folgeauftrag zur weiteren längerfristigen Betreuung erhalten. Unser Kunde bietet in Marmaris in der Türkei eine spezialisierte Delphintherapie für behinderte Kinder an und hat eine internationale Webseite mit über 12 Sprachen. Die Freude über die Zusammenarbeit mit dieser sozialen Einrichtung ist natürlich sehr groß!
Leid: Kinder und Menschen in Haiti
Gleichzeitig erreichen uns täglich schreckliche Bilder aus dem Katastrophengebiet in Haiti was unsere Stimmung wieder dämpft. Kinder, Frauen und Männer unter Mauern und Schutt begraben.
Unvorstellbares Leid, schlimme Verletzungen, Durst, Hunger und Kinder denen ihre Eltern von jetzt auf nachher genommen wurden. Durch das Erdbeben hat die Zahl der Waisen in Haiti nochmals dramatisch zugenommen. Schon vor der Katastrophe lebten schätzungsweise 50-tausend Kinder in Waisenhäusern.
Als Vater von zwei kleinen, gut behüteten Kindern, eine sehr schmerzliche Vorstellung, dass auch nur ansatzweise vergleichbaren seinen eigenen Kindern geschehen könnte. Doch es sind ja nicht nur die kleinen, hilflosen Geschöpfe die unter dem seit 200 Jahren stärksten Erdbeben Haitis leiden müssen. Alt und jung stehen vor einem nie da gewesenen Scherbenhaufen.
Schon vor der Katastrophe war der karibische Inselstaat Haiti mit seinen acht Millionen Einwohnern das ärmste Land in der westlichen Hemisphäre. So schreibt Welthungerhilfe auf seiner Webseite weiter…
80 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, 75 Prozent aller Kinder leiden unter chronischer Unterernährung. Eine unzureichende Trinkwasserversorgung und fehlende sanitäre Einrichtungen setzen die Bevölkerung einem hohen Gesundheitsrisiko aus. Die ärztliche Versorgung ist völlig unzureichend: Ein Arzt ist für 7.000 Menschen zuständig.
Auch als noch junges Unternehmen, sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Von vorne herein haben wir beschlossen, einen Teil unserer Umsätze an die leider viel zu vielen Hilfsbedürftigen in der Welt weiterzugeben.
Auch in Haiti sehen wir es als unsere Pflicht an zu helfen – und sei es nur mit einer kleinen Spende. Doch schon mit unserem gespendeten Betrag von 100 Euro an Ärzte ohne Grenzen können 200 Katastrophenopfer versorgt werden.
Ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen vor Ort beschreibt die Lage so.
Die Situation ist chaotisch. Ich habe fünf medizinische Zentren besucht, darunter ein großes Krankenhaus, und die meisten waren nicht funktionstüchtig. Ich habe viele Tote gesehen. Teile der Stadt sind ohne Strom, die Menschen haben sich draußen versammelt und versuchen, sich zu helfen und sich zu trösten.
Isabelle Jeanson begleitet das Einsatzteam vor Ort als Ansprechpartnerin für die Medien und berichtet im Ärzte ohne Grenzen Blog unter anderem davon wie Sie von einem starken Nachbeben mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird und zu erfahren, wie es ist, verletzbar und dieser überwältigenden Kraft ausgeliefert zu sein.
Es tut sehr weh, so viele verletzte Kinder und Erwachsene zu sehen. Einige schreien vor Schmerzen, während ihr Verband von einer Krankenschwester gewechselt wird. Sie haben schwere Verbrennungen, infizierte Wunden, gebrochene Arme, tiefe Kopfwunden und Wundbrand …
Wir rufen Sie auf: Auch Sie können helfen – schon kleine Beträge können großes Bewirken. Schon der Verzicht auf einen Restaurantbesuch oder ähnliche Unternehmungen können die Grundlage schaffen!
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder
www.aktion-deutschland-hilft.de
Deutsches Rotes Kreuz
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
www.DRK.de/spenden
Welthungerhilfe
Stichwort: Nothilfe Haiti
Kontonummer: 11 15
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
www.welthungerhilfe.de
Bündnis Entwicklung Hilft
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
www.entwicklung-hilft.de





Kommentare