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Unternehmenskommunikation über Twitter

Für Unternehmen bietet Twitter die Möglichkeit einen unkomplizierten Dialog mit seinen Kunden, Interessenten und Partnern zu eröffnen. Zudem können aktuelle Trends schnell erfasst werden, neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt und öffentlich gemacht werden. Kritik oder negative Stimmungen können aufgenommen werden und zur positiven Entwicklung des Unternehmens und der Produkte beitragen.

Sie müssen als Unternehmen jedoch nicht einfach auf den fahrenden Twitter-Zug aufspringen. Auch das Microblogging oder generell Social Media, benötigt wie jeder andere Marketing-Kanal eine Strategie und eine klare Zielsetzung.

Zwitschern ist Silber, zuhören ist Gold

Hören Sie doch zuerst einmal zu: Wird bereits über ihr Unternehmen, Ihre Marke gesprochen? Wenn ja, was wird gesagt? Wer spricht über sie? Anwender, Partner, Lieferanten? Müssen Sie auf den Dialog reagieren?

Fragen Sie sich als Unternehmen unbedingt wen oder was Sie über Twitter erreichen möchten? Mehr Besucher oder neue Kunden? Kommunikation mit Bestandskunden? Neue Partner oder Geschäftsfelder finden? Zur organischen Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite beitragen?

Unternehmen sind für Außenstehende oftmals nicht einsehbar und unpersönlich. Man weiß nicht, was hinter den Mauern geschieht. Twitter oder generell eine Social Media Marketing Strategie bietet die einmalige Chance ihrem Unternehmen eine persönliche Note, ein Gesicht zu verleihen.

Was geschieht hinter diesen Mauern? (Quelle flickr.com)

Bedenken Sie: Vernetzung ist Kommunikation und zieht Feedback nach sich: Positiv oder negativ. Möchten Sie als Unternehmen überhaupt, dass sich Ihre Kunden und Partner vernetzen? Bietet Ihre Kommunikationskultur Möglichkeiten um dieser Vernetzung optimal zu begegnen?

Feedback erhöht den Druck zur Veränderung. Wird nur Feedback aufgenommen und es folgt keine Veränderung oder zumindest eine offensichtliche Aufnahme der Ideen, besteht die große Gefahr, die gewonnenen Anhänger schnell wieder zu verlieren.

Zusammenfassend: Twitter ist also sicherlich keine Pflicht der Unternehmenskommunikation. Aber man sollte das Ohr an der Schiene haben. Wenn Sie sich dazu entscheiden Twitter einzusetzen, entwickeln Sie eine Strategie wie Sie es einsetzen und geben Grundsätze vor, wie sich beteiligte Mitarbeiter bei Twitter oder generell im Social Media zu verhalten haben.

Ein Beispiel für eine Social Media Guideline liefert Kodak, die auch anderen Unternehmen als Vorbild dienen kann. Die deutsche Übersetzung, der zehn Social Media Tipps, liefert uns freundlicherweise das Blog von absolit.

Was ist Ihre Meinung: Ist Twitter aus Ihrer Sicht Pflicht oder Kür für Unternehmen? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder diskutieren das Thema auf meiner Facebook-Seite.

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Kostenlose Twitter Tools

Es gibt unzählige kostenlose Werkzeuge für Twitter – und täglich kommen neue dazu. Erst gestern bin ich wieder auf interessante Twitter-Werkzeuge für Unternehmen gestossen.

Hier ein kleine Auswahl von guten und kostenlosen Twitter Tools bzw. Services :

  • wefollow ist ein gutes Twitter Directory um für bestimmte Themengebiete die Top-Twitterer zu finden
  • Twitter Map zeigt live tweets auf einer Landkarte an. Außerdem kann man auch nach Twitter-Usern in einem bestimmten Umkreis suchen. Um selbst auf der Karte zu erscheinen müssen Sie nur dem angegebenen Account folgen
  • TweetStats ist ein schickes Statistik-Tool um Follower- und Tweet-Werte von sich oder anderen Usern mal näher unter die Lupe zu nehmen
  • Mit twtpoll kann man ganz einfach Umfragen erstellen und diese auch in seine Webseite einbinden.
  • Twitpic ist wohl der bekannteste Service um auch Bilder in der Microblogging Welt verwenden zu können
  • Mit bit.ly kann man einfach lange URLs kürzen. Der Service bietet auch umfrangreiche Statistiken rund um die Klicks
  • Tweetdeck ist einer der beliebtesten Twitter-Clients. Hiermit hat man alles rund um Twitter voll im Griff

Was ist Ihr Lieblings-Twitter Werkzeug?

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Twitter Tipps für Einsteiger

  • Der Twitter Name sollte in einem relevanten Zusammenhang mit dem eigenen Firmennamen bzw. der Branche stehen und leicht zu merken sein. Denken Sie daran, dass der ausgewählte Username auch gleichzeitig Ihre Twitter-URL bestimmt.
  • Das Twitter Profil bzw. Bio kann bis zu 160 Zeichen enthalten, die gut überlegt sein müssen. Die Bio ist das Herzstück des Twitter-Kontos da es auch zentral für die Suche herangezogen wird.
  • Bauen Sie Ihr Netzwerk aus indem Sie zuerst einmal Freunden, Geschäftspartnern und Kunden folgen, von denen Sie bereits wissen, dass sie bei Twitter sind. Schauen Sie auch wem diese Personen folgen. Vielleicht finden Sie auch hier Menschgen die Sie bereits kennen oder die Ihrer Zielgruppe entsprechen.
  • Geben Sie interessante Infos oder Tweets an Ihre Follower weiter. Vor allem aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps & Tricks kommen gut an.
  • Helfen Sie anderen Usern, wenn Sie auf Fragen stossen bei denen Sie helfen können. Wer hilft und aufmerksam ist wird mit viel höherer Wahrscheinlichkeit auch wahrgenommen. Nutzen Sie Ihr spezielles Know-How um anderen zu helfen und auf sich aufmerksam zu machen.
  • Machen Sie Ihren Twitter Namen bekannt (E-Mail Footer, Webseite, etc.)
  • Halten Sie Ihre Tweets schön knackig, so dass andere Benutzer auch noch kurze Kommentare hinzufügen können bei Retweets
  • Wichtige Keywords im Auge behalten. Sie können die Suche nach Ihrem Firmen-, Produkt-, Markennamen oder sonstigen wichtigen Begriffen speichern, um per Knopfdruck über wichtige Tweets informiert zu sein bzw. reagieren zu können.
    Tipp: Eine Suche kann auch als RSS-Feed abbonniert werden. Kombiniert mit einem Feed-Reader wie beispielsweise Google-Reader verpassen Sie keine wichtigen Tweets mehr, auch wenn diese schon mal ein paar Stunden oder Tage alt sein sollten.

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Twitter – Einführung ins Zwitschern

Folgend möchte ich eine kleine Einführung ins “Zwitschern” geben (auszugsweise):

  • Eine Nachricht die mit “@username” beginnt oder im Text enthält ist öffentlich und an einen anderen Benutzer gerichtet. Hierüber können auch Benutzer angeschrieben werden die einem NICHT folgen.
    Beispiel: @username [Text der öffentliche Nachricht an username...]
  • Direktnachricht an andere Benutzer sind vergleichsweise wie private E-Mails – nur eben mit 140 Zeichen.
    Beispiel: D username [Text der direkten Nachricht...] – alternativ geht auch DM
  • Wenn man eine andere Nachricht an seine Follower weitergeben möchte, spricht man von einem “Retweet”. Mittlerweile bietet Twitter hierfür eine spezielle Funktion. Ursprünglich hat man einfach im Tweet den Ursprung-Benutzernamen mit angegeben.
    Beispiel: RT @username [Zitat...]
  • Um seinen Tweet einem bestimmten Thema zuzuordnen verwendet man sogenannte Hashtags (#). Diese werden von Twitter und Drittwerkzeugen dazu verwendet Tweets besser zuordnen zu können. Vielleicht kennt der eine oder andere das Prinzip bereits vom Tagging her, beispielsweise bei Blogs oder anderen Systemen.
    Beispiel: #graviminar
    Tipp: Hashtags können frei gewählt werden, sollten jedoch zusammen geschrieben werden und keine Sonderzeichen enthalten, auch nicht “-” oder “_”
    Bekannte Hashtags: #ff, #followfriday, #fail, #lol
  • Wer mit Twitter nichts am Hut hat, wird sich als Einsteiger über die sogenannten Kurz-URLs wundern. Bei 140 Zeichen ist jedoch jedes Einsparpotenzial willkommen. Es gibt mittlerweile unterschiedlichste Dienste wie bspw. TinyURL oder bit.ly die einem eine lange in eine kurze URL verwandeln.

Über was wird denn eigentlich getwittert?

Tweet Inhalte - auch viel nutzloses Gebabbel (Quelle pearanalytics)

Es sind noch weitere interessante Zahlen in der Studie von pearanalytics zu finden.

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Twitter – jetzt mal von vorne

Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, möchte ich folgend nochmals einige Grundsätze beschreiben.

Das Prinzip von Twitter ist recht simpel. Angemeldete Benutzer schreiben Nachrichten mit 140 Zeichen – auf die Frage “Was machst Du gerade?”. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass andere Benutzer diese Mitteilungen abonnieren können. Die Abonnenten werden als „Follower“ (engl. to follow = folgen) bezeichnet. Was ursprünglich also vor allem als Dienst gedacht war, um seine Freunde und Bekannte über seinen aktuellen Status zu informieren, hat mittlerweile einen bedeutenden Einfluss bei Wahlen (#obama), der Bildung und Organisation von politischen Oppositionen (#iranelection) oder in Krisengebieten (#haiti).

Wieso gerade 140 Zeichen? Twitter wurde ursprünglich, und zum Teil auch heute noch, sehr instensiv über Kurzmitteilungen vom Handy aus genutzt. Eine klassische SMS kann maximal 160 Zeichen verwenden. Da bei einem Tweet noch der Benutzername mitgeteilt wird, wurden daraus 140 Zeichen. Die Funktion zum Empfangen von SMS wurde erst begrenzt und dann Ende 2008 in den meisten Ländern außerhalb der USA komplett eingestellt. Senden funktioniert zwar noch, ist jedoch in der Regel viel zu teuer. Twitter wird wohl sehr stark mobil genutzt, jedoch hier zumeist über mobile Internetflat.

Das einfache und unkomplizierte Handling von Twitter ermöglicht den für Twitter typschen, schnellen Nachrichtenfluss.

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Twitter Zahlen unter der Lupe

Bei genauerer Betrachtung der rasanten Wachstumszahlen von Twitter verlieren die Werte etwas an Glanz.

Schätzungen gehen davon aus, dass ein großteil aller Tweets (90 Prozent) von nur 10 Prozent der Twitter-User stammen. Twitter selbst gibt sich ja gerne etwas verdeckt bezüglich Aussagen zu Besucher- und Benutzerzahlen. Im Oktober 2009 stellte TechCrunch eine Übersicht interessanter Auswertungen vor, die direkt über die Twitter-API gewonnen werden konnten:

  • Der Boom bei Twitter begann im November 2008 und erlebte seinen Höhepunkt im Juni 2009
  • Nach der Wachstumsexplosion normalisiert sich die Zahl neuer User auf monatlich ca. 8 Mio
  • 38 Prozent der User haben haben noch nie einen Tweet gesendet
  • 75 Prozent haben zwar bereits getweetet, jedoch insgesamt weniger als 10 Tweets
  • Die Anzahl der Durchschnittsfollower sind 42 … interessante Zahl; mit tieferer Bedeutung? ;-)
  • 50% nutzen Twitter über die Webseite
  • Falls ein Benutzer in der zweiten Woche noch aktiv twittert, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er zum dauerhaften Twitter-User wird (Vorsicht: Suchtgefahr!)

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Twitter – wie alles begann

Woher kommt Twitter und wie hat das alles begonnen?

Im Marx-Blog bin ich diesbezüglich auf einen ausführlichen Artikel gestossen der die Historie von Twitter sehr schön beleuchtet.

Das Projekt Twitter (zunächst „Twttr”) wurde in einem Auto geboren. Es regnete. Noah Glass und Jack Dorsey waren von einem Club-Besuch in San Francisco nach Hause gefahren. Glass hatte einige Wodkas zu viel getrunken. Die beiden saßen noch stundenlang im Auto und redeten über Gott und die Welt. Und irgendwann plötzlich auch über diese Idee von Dorsey.

So erzählt Noah Glass einige Wochen später die “Twittr-Story”. Om Malik beschreibt in seinem Blog Gigacom die Idee Dorseys damals in einem Satz: „Twttr has married Short Code Messaging, SMS, with a way to create social groups.”

Im Jahr 2000 hatte Dorsey bereits eine erste Idee und sich dafür eine Skizee angefertigt. Die Skizze wurde dann 6 Jahre später gewissermaßen zum Gründungsdokument von Twitter und bekam eine einmalige historische Bedeutung.

Historisches Dokument der Twitter Geschichte

Der eigentliche Aufstieg von Twitter beginnt im März 2007. Twitter gewinnt einen wichtigen Web Award und Dorsey bedankt sich mit den Worten: „We’d like to thank you in 140 characters or less. And we just did!”

Dann ging alles relativ schnell:

  • Mai 2007: 122.000 Besucher werden auf der Website von Twitter gezählt
  • Juli 2007: 340.000 Twitter-Accounts werden gezählt. Die Zahl verdoppelt sich bis Ende 2007
  • März 2008: Techcrunch berichtet von 200.000 aktiven Nutzern pro Woche und 3 Millionen Tweets pro Tag
  • April 2008: Millionengrenze von Twitter-Konten erreicht
  • April 2009: Über 14 Millionen Accounts und 19,5 Millionen Besucher

Twitter - rasante Entwicklung (Quelle: Thomas Benkö/Benkösblog)

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Twitter – Kommunikation im Wandel

Twitter – ein bedeutender Wandel in der Kommunikationskultur

Twitter - Kommunikation im Wandel (Quelle flickr.com)Um 50 Millionen Menschen zu erreichen benötigte das Radio seinerzeit 38 Jahre. Facebook benötigte hierfür gerade mal 2 Jahre. Alleine im Februar 2009 wuchs Twitter, der führende Micro-Blogging Service, um 1382%. Aktuell gibt es weltweit circa 66 Millionen Twitter User.

Durch das Internet und die neuen Möglichkeiten des Web 2.0, oftmals auch als Social Media bezeichnet, wird ein neues Kapitel in der Kommunikationskultur aufgeschlagen. Der aktuell stattfindende Wandel hat nachhaltige Auswirkungen darauf wie Unternehmen mit ihren Kunden und Interessenten kommunizieren und wie sich eine Marke bildet.

Während Sie diese Zeilen lesen, kann es sein, dass Ihre Kunden Bewertungen oder Blogbeiträge über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte schreiben. Ihr Unternehmen, Marke oder Produkte sind oftmals bereits in der Social Media Landschaft vertreten. Sie sind in Foren, Communities, Verbraucherportalen, Blogs, Social Networks und auf sonstigen Webseiten zu finden.

Diese Beispiele sind Zeichen für eine grundlegende Veränderung, einem Mega-Trend, und leiten einen nachhaltigen Wandel ein. Kein Unternehmen kann sich dieser Entwicklung entziehen. Die Chance besteht jedoch darin, aktiv teilzunehmen und seine Zielgruppe bzw. die Community durch eine gezielte Community Marketing Strategie mit einzubinden und für sich und seine Ziele zu gewinnen.

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