Wie ist Ihre Gravitation im Internet?

Wachstumskomponenten einer Facebook-Seite

Eine kommerziell genutzte Facebook-Seite verfolgt sehr divergierende Ziele, die je nach Unternehmen angestrebt werden. Dazu kann eine Umsatzsteigerung des Unternehmens, ebenso wie die Erhöhung des Bekanntheitsgrades zählen. Auch die Ermöglichung einer Kommunikationsplattform, auf der ein direkter Austausch zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden und Interessenten möglich ist, entspricht einem häufig vorgesehenen Plan für die Erstellung einer Facebook-Seite.

Die Größe des Unternehmens spielt eine untergeordnete Rolle, wenn es um die verkaufsfördernde Nutzung von Facebook geht. Als Marketinginstrument nimmt Facebook mittlerweile einen nicht zu unterschätzenden Rang ein, zumal es sich um das von Usern am meisten verwendete soziale Netzwerk handelt.

Facebook zur Kundengewinnung nutzen

Setzt die Konkurrenz bereits Facebook als PR-Maßnahme ein, ist es höchste Zeit, dem Wettbewerb zu folgen. Damit das Werbemittel Facebook auch tatsächlich greift, reicht eine einmalige Gestaltung der Seite nicht aus. Sie muss stattdessen regelmäßig gepflegt und mit neuen Inhalten versehen werden. Es sollte klar erkennbar sein, dass sich jemand permanent um die Seite kümmert. Bleiben Kommentare oder Fragen tagelang unbeantwortet, ist das ein klares Indiz, dass die Facebook-Seite nur halbherzig betrieben wird. Facebook gebührt die gleiche Aufmerksam, die auch andere Werbeaktionen für sich beanspruchen. Die Facebook-Seite entspricht im weitesten Sinne einer Landing-Page, mit deren Hilfe User auf die eigentliche Webpräsenz geleitet werden.

Den Kreis der Fans erhöhen

Die erfolgreiche Entwicklung einer Facebook-Seite lässt sich mittlerweile nicht mehr an der Anzahl der Fans messen. Gezielt eingesetzte Maßnahmen tragen zwar zu einer Erweiterung der Fan-Gemeinde bei, allerdings steht die Quantität bei der Fangenerierung nicht mehr im Mittelpunkt. Vielmehr ist ein Erfolgsgarant der kommunikative Austausch zwischen Unternehmen und potenziellen Kunden, bzw. Interessenten. Der sog. Aktivitätsindex gibt exakt hierüber Auskunft. Gemessen werden neben der Präsenz des Unternehmens, zusätzlich auch die vorliegenden Dialoge, sowie Inhalte der Seite.

Die Formel für die Berechnung vom Aktivitätsindex ergibt sich aus der gesamten Fananzahl der Facebook-Seite, dem Umfang der Pinnwandeinträge insgesamt, sowie der Pinnwandeinträge innerhalb von sieben Tagen auf der jeweiligen Facebook-Fanseite. Auch die Likes der Facebook-Seite, die Beiträge auf der Facebook-Wall, geteilte Beiträge und Kommentare und Erwähnungen der Seite sind im Aktivitätsindex mit inkludiert. Auf Basis dieses Rankings wird die entsprechende Platzierung berechnet, die im Verhältnis zu anderen analysierten Unternehmen gesetzt wird. Damit ist es möglich, die sog. Bereitschaft zum Dialog ausgehend von einem Unternehmen zu untersuchen und festzustellen.

Im Mittelpunkt steht hierbei also vor allem die Kommunikation. User sollten deshalb zu Beiträgen Kommentare abgeben dürfen. Folgt auf diese wiederum eine Resonanz, fühlen sich die Besucher bestätigt, was die Anbindung zum Unternehmen bzw. zum Produkt stärkt. Auf Facebook werden idealerweise speziell dafür entworfene Beiträge veröffentlicht, die auf der Internet-Firmenseite fehlen. Das erhöht den Anreiz, öfter mal auf der Facebook-Seite vorbeizuschauen. Eine Umfrage zu den Produkten oder Dienstleistungen verschafft einen Überblick zu eventuell notwendigen Verbesserungen. Zudem fühlen sich Kunden mit einer solchen Aktion ernst genommen. Facebookspezifische Rabatte veranlassen die Anhänger zum Teilen der Seiten, so dass sich der Kreis der Fans erhöht. Mit integrierten Rabattcodes gelingt auch die Nachverfolgung, so dass Bestellungen eindeutig Facebook zugeordnet werden können. Eine weitere Variante, um das Wachstum einer Facebook-Seite zu unterstützen, stellt die Bereitstellung von Produkttests dar. Oder wie wäre es mit einem Facebook-Event? Eine Aktivität, die den Fans zusagt und gleichzeitig noch den Bekanntheitsgrad eines Unternehmen steigert, zählt zu den effektivsten Werbemaßnahmen. Der Veranstaltungshinweis wird sich im Social-Network Nummer 1 schnell verbreiten.

Bietet eine kommerzielle Facebook-Seite dem User einen tatsächlichen Mehrwert, entwickelt sie sich schnell zu einem erfolgreichen Werbeträger, der sich letztendlich auch in den Umsatzzahlen niederschlägt.

Zu beachten sind deshalb u.a. die nachfolgenden Erfolgskomponenten:

  1. Kommunikativer Austausch zwischen dem Unternehmen und Interessenten/Kunden
  2. Zielgerichtetes Community-Management durch Interaktivität (zeitnahe Antworten, Gewinnspiele, Umfragen, etc)
  3. Vernetzung zwischen der Facebook-Seite und der Internet Hauptpräsenz

Selbstverständlich bieten auch wir zu diesen und weiterführenden Themenbereichen eine kostenlose Erstberatung, sowie auf Wunsch auch die Umsetzung an – von der Strategie bis zur operativen Umsetzung!

Welche Ziele verfolgen Sie aktuell mit Ihrer Facebookseite? Und wie sorgen Sie für virale Effekte?

3 Kommentare
  1. Facebook sollte man differenzierter sehen. Nicht jedes Unternehmen braucht ein solche Seite. Da die Adressaten in FB zumeist Endkunden sind, ergibt es nicht viel Sinn für B2B Unternehmen hier zu werben. Bessere Plattformen dazu sind dann z.B. XING oder LinkedIN.

    • Vielen Dank für das Feedback. Eine Facebook-Seite ist sicherlich nicht obligatorisch im B2B-Bereich. Aber es gibt auch ein paar gute Beispiele für Facebook-Seiten, vor allem auch Social Media im B2B-Bereich. Man denke nur an Coolness-Faktor einer Marke auch im B2B, Feedback für die Produktentwicklung oder Service-Prozesse die z.T. auch auf Social-Media-Plattformen denkbar sind. Die Herausforderungen und entsprechenden Planungen sind im B2B-Bereich jedoch um ein vielfaches höher.

      Hier noch ein paar Beispiele für gute Facebook-Seiten nach meiner Meinung:
      “Wer liefert was?” – http://www.facebook.com/werliefertwas
      KUKAnizer, eine App von KUKA Robotics – http://www.facebook.com/KUKA.Robotics

  2. Die Kommunikation sollte seit jeher das Ziel einer Unternehmens Facebookseite sein. Facebook ist ein Kommunikationskanal und so wird es auch bleiben.

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